Liebe Eltern,

aufgrund der anhaltenden Sieben-Tage Inzidenz von über 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Erzgebirgskreis müssen die Kindertagesstätten auf Anordnung des Freistaates Sachsen ab Montag, den 22.03.2021 wieder schließen.

Wie bereits im Januar/Februar 2021 findet die Betreuung Ihrer Kinder ab dem 22.03.2021 nur noch im Rahmen einer Notbetreuung statt.

Eine Liste der systemrelevanten Berufe und die Formblätter für die Notbetreuung sind auf den Internetseiten der Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Auerbach–Burkhardtsdorf-Gornsdorf veröffentlicht.

Die bereits gestellten und genehmigten Anträge der Notbetreuung aus dem Zeitraum Januar/Februar 2021 behalten weiterhin ihre Gültigkeit und müssen nur bei evtl. Veränderungen neu beantragt werden.

Neue Anträge auf Notbetreuung können noch bis Dienstag, den 23.03.2021 nachgereicht werden.

Über weitere Änderungen werden wir Sie auf unserer Internetseite
www.gornsdorf-erzgebirge.de zeitnah informieren.

Gornsdorf, am 19.03.2021

Schulen und Kitas müssen im Erzgebirgskreis ab Montag schließen

Information des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus:

In den Landkreisen Nordsachsen, Zwickau und Erzgebirge müssen ab dem 22. März die Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen schließen. Ausgenommen von der Regelung sind die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge. Sie können weiterhin ihre Schulen besuchen. Darauf haben sich Gesundheitsministerin Petra Köpping und Kultusminister Christian Piwarz nach eingehenden Beratungen und Rücksprachen mit Landkreisen verständigt. In den betroffenen Landkreisen wird eine Notbetreuung eingerichtet.

Grund für die Entscheidung sind weiter steigende Inzidenzen in den genannten Landkreisen, die seit mehreren Tagen über 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liegen. Demgegenüber sank die Inzidenz in der Kreisfreien Stadt Chemnitz unter 100. Damit ist eine Schließung der Einrichtungen in Chemnitz nicht notwendig. Für den Landkreis Meißen wird die weitere Entwicklung abgewartet, da erst morgen die 5-Tages-Frist gemäß der Corona-Schutz-Verordnung abläuft.

Kultusminister Christian Piwarz bedauert die Entscheidung und sieht Änderungsbedarf für die nachfolgende Corona-Schutz-Verordnung. »Ziel muss es ein, dass nach den Osterferien die Öffnung von Schulen und Kitas durch ein intensives Testregime begleitet werden kann. Damit wäre der Betrieb in den Einrichtungen vergleichsweise sicher. Gleichzeitig kann damit der Inzidenzwert nicht mehr alleinig ausschlaggebend für die Bewertung der Situation sein«, so der Kultusminister.

Laut § 5a, Absatz 8, Corona-Schutz-Verordnung müssen Kindertageseinrichtungen und Schulen wieder geschlossen werden, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb eines Landkreises oder Kreisfreien Stadt an fünf Werktagen andauernd überschritten wird. Der Präsenzunterricht an Schulen und die Kindertagesbetreuung kann wiederaufgenommen werden, wenn der 100-er Inzidenzwert an fünf Werktagen unterschritten wird. Von der notwendigen Schließung der Einrichtungen kann abgewichen werden, wenn das Überschreiten des maßgeblichen Inzidenzwertes auf einen konkreten räumlich begrenzten Anstieg der Infektionszahlen (Hotspot) zurückzuführen ist, der mit dem Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Schulen nicht im Zusammenhang steht. Ebenso kann von der Schließung abgesehen werden, wenn bereits ein Rückgang des Inzidenzwertes festgestellt wurde, der ein baldiges Unterschreiten erwarten lässt. Diese Ausnahmeregelungen waren für die betroffenen Landkreise nicht einschlägig und konnten daher nicht angewandt werden.
(Quelle: Landratsamt Erzgbirgskreis)

 

Wichtiger Hinweis zur Ergänzung der Notbetreuung ab 22.03.2021:

Mit der SächsCoronaSchVO vom 26.01.2021 wurden die Voraussetzungen für die Nutzung der Notbetreuung um folgende Bereiche erweitert (analog Anlage 2):
. Schüler/innen in der Präsenzbeschulung,
. Auszubildende und Student/inn/en der Abschlussjahrgänge für unaufschiebbare Prüfungen im Bereich der berufsbezogenen und akademischen
Ausbildung,
. Auszubildende in der berufspraktischen Aus- oder Weiterbildung in Berufen des Gesundheits- oder Sozialwesens,
. Student/inn/en einer Hochschule oder der Berufsakademie Sachsen wegen der unmittelbaren Vorbereitung auf eine oder der Ablegung einer zur
Abschlussnote zählenden Prüfung.

Zudem wird in § 5 a Abs. 8 der aktuellen SächsCoronaSchVO die Zulässigkeit der Notbetreuung um die Gruppe der Referendar/inn/e/n und stellt Drogerien den Apotheken und Sanitätshäusern gleich.

pdf  Medieninformation vom 18.03.2021

pdf Listen der Berufsgruppen mit Anspruch auf Notbetreuung ab 22.03.2021

pdf Anträge Notbetreuung ab 22.03.2021 für ein bzw. beide Personensorgeberechtigten

Medieninformation des Sächsischen Staatsministerium für Kultus vom 20.01.2021

pdf Pressemitteilung vom 20.01.2021

Schreiben des Staatsministers für Kultus vom 12.02.2021 an die Eltern der Kinder in Kindereinrichtungen und von in Kindertagespflegestellen betreuten Kindern

Handlungsempfehlungen zum Betrieb von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege

Auszug aus dem Schreiben vom 12.02.2021

Im Folgenden finden Sie wesentlich geltende Maßnahmen für den eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen und für die Öffnung der Kindertagespflege ab dem 15. Februar 2021 kurz aufgeführt:

1. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes auf dem Gelände und innerhalb der Kindertageseinrichtung bzw. in den Räumlichkeiten und auf dem Grundstück der Kindertagespflegepersonen ist für alle Eltern und einrichtungsfremden Personen verpflichtend.

2. Das Vorlegen der täglichen Gesundheitsbestätigung entfällt ab dem 15. Februar 2021.
Wie bereits bisher gilt aber weiterhin, dass kranke Kinder nicht in der Kita oder Kindertagespflege betreut werden dürfen! Wir bitten Sie zum Schutz aller um eine ausreichende Sensibilität für die besondere Situation in der Corona-Pandemie. Die Empfehlung für Eltern zum Umgang mit krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen wurde aktualisiert und auf dem Kita-Bildungsserver veröffentlicht (Stand 12.02.2021).

3. Der Alltag in den Kindertageseinrichtungen folgt dem Grundsatz der strikten Trennung von Betreuungseinheiten und der konsequenten Vermeidung des Zusammentreffens von Kindern unterschiedlicher Betreuungseinheiten in den Gebäuden und auf den Freiflächen der Kindertageseinrichtungen. Zu jedem Zeitpunkt muss verlässlich die Nachverfolgung von Kontaktpersonen möglich sein.

Den vollständigen Wortlaut des Schreibens vom 12.02.2021 finden Sie beigefügt ...

pdf Schreiben Kultusminister vom 12.02.2021

pdf Handlungsempfehlung eingeschränkter Regelbetrieb vom 12.02.2021

pdf Übersicht Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen, Empfehlung für Eltern (Stand 12.02.2021)

08.01.2021, 18:35 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
(Quelle: www.sachsen.de)

Gemeinsame Medieninformation des Staatsministeriums der Finanzen, des Staatsministeriums für Kultus, des Sächsischen Städte- und Gemeindetages und des Landkreistages

Eltern, die ihr Kind aufgrund des aktuellen Lockdowns nicht in Krippe, Kindergarten, Hort oder in der Kindertagespflege betreuen lassen können, sollen dafür keine Elternbeiträge entrichten müssen.

Die Sächsische Staatsregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben sich auf eine einheitliche Regelung für die Erstattung von Elternbeiträgen geeinigt. Die Befreiung von den Entgelten gilt allerdings nur, wenn die Notbetreuung nicht in Anspruch genommen wird.

Für den Zeitraum vom 14. Dezember 2020 bis 17. Januar 2021 wird ein Monatsbeitrag pauschal erstattet. Bei einer fortgesetzten Schließung soll die Entlastung der Eltern über Beitragserstattungen fortgesetzt werden und zwar für jede Woche zu einem Viertel des jeweiligen Monatsbetrages.

Die Kosten werden von Kommunen und Freistaat jeweils hälftig aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleiches sowie dem Corona-Bewältigungsfonds finanziert.

Die Vereinbarung steht noch unter dem Zustimmungsvorbehalt des Sächsischen Landtags.

Die Rückerstattung der Elternbeiträge erfolgt über die jeweiligen Träger der Einrichtungen. Zum Verfahrensablauf erfolgt eine gesonderte Information durch die kommunalen Spitzenverbände.

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